Arbeitsspuren - Lebensspuren

Industriekultur Reinickendorf
Vernissage mit musikalischer Interpretation:
Bardo Henning – Akkordeon
Conny Ottinger – Saxophone

Artikel im Tagesspiegel
VideoImpression der Ausstellung

Geschichtliche Textspuren: Dr. Ute Pothmann

Grußwort: Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales von Reinickendorf
Eröffnung: Björn Berghausen, Geschäftsführer Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
Hier als Download. 6,6 MB

Wilhelm-Hallen
Berlin-Reinickendorf
Kopenhagenerstr 60-68

Veranstalter: https://bb-wa.de/
Die Ausstellung wird vom Bezirksamt Reinickendorf, Abt. Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales unter Verwendung von CityTax-Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt. Die Vernissage wird realisiert mit Unterstützung der Bezirksamtes Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung, und Kultur, Fachbereich Kunst und Geschichte im Rahmen der Dezentralen Kulturarbeit. Der Raum wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt von Randy Bishop | Omer Abel | Nico Wollenberg | Philipp Solf | Kopenhagener Straße 60 - 68 | 13407 Berlin. Der Druck des Katalogs wurde ermöglicht durch die Gewerbesiedlungs-Gesellschaft (GSG Berlin). 

2020 war ich an historischen Reinickendorfer Industriestandorten auf der Suche nach künstlerisch verwertbaren Spuren einstiger (Industrie-)Arbeit und (heutigen) Lebens. 

<<< Metropolis
Borsigturm (FSP Immobiliengesellschaft mbH)
Berlin # 12 2020, Fotografie auf Forex, 80 × 120 cm

exponate lehnardt olm industrie 3
Durchblick. Rücksicht. Überblick. Einsicht.

Hugo Achcenich (Stahlbaufertigung stabotec)
Berlin # 01 2020, Fotografie auf Forex, 80 × 120 cm

Spannende Ansichten fand ich u.a. in der Fa. BORSIG, der ehem. Eisengießerei Winkelhoff, der ehem. Schraubenfabrik Schwarzkopff, der ehem. Fa. Eduard Becker Kranbau sowie der ehem. Fa. Hugo Achcenich, in den Industriehallen in der Wittestraße und Straße 22 und in einer Maschinenfabrikationshalle des Architekten Bruno Buch sowie auf den Gewerbehöfen der GSG Berlin.

exponate lehnardt olm industrie
Netzzeit

Eisengießerei Winkelhoff (Wilhelm-Hallen)
Berlin # 03 2020, Fotografie auf Forex, 80 × 120 cm

Mein Fokus lag auf dem ästhetischen Aspekt der Industriebauten über die reine Architektur hinaus. Ich suchte das mit der Zeit Gewachsene, zuweilen auch im Kontext der aktuellen Nutzung. Jene Aspekte, die sich schwer in Worte fassen lassen. In enger Zusammenarbeit mit Herrn Björn Berghausen M.A., dem Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv und Frau Dr. Ute Pothmann, deren Schwerpunkt auf der geschichtlichen Textrecherche liegt, entsteht eine Fotoausstellung. Die Exponate - 80 x 120 cm - werden jeweils durch geschichtliche Hintergründe und dokumentarische Abbildungen mit den Objekten verortet. 

Dieses Projekt wurde realisiert in Kooperation mit
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